Vereinbaren Sie noch heute Ihr Erstgespräch und starten Sie Ihre Reise zu einer klareren Stimme und besseren Kommunikationsfähigkeit. Kontaktieren Sie uns jetzt!
Eine gute Therapie startet mit einer sorgfältigen Einschätzung der Sprechsituation: Wann spricht Ihr Kind, mit wem, in welchen Umgebungen – und wann nicht? Wir nutzen strukturierte Anamnesegespräche, Beobachtungen (z. B. in der Praxis und mit Rückmeldungen aus Kita/Schule) sowie bewährte Fragebögen, um Auslöser, Ressourcen und hilfreiche Schritte zu erkennen. So entsteht ein klares Bild, ohne Druck aufzubauen.
Wie beim selektiven Mutismus üblich, geht es nicht um „Nicht-Wollen“, sondern um „Nicht-Können“ in bestimmten Situationen. Deshalb planen wir Therapieziele kleinschrittig und realistisch: von nonverbalen Signalen über leise Stimme bis hin zu Sprechen in ausgewählten Situationen. Eltern und Bezugspersonen erhalten konkrete Strategien für den Alltag, damit Fortschritte außerhalb der Therapie stabil werden.
Ein sicherer Rahmen ist entscheidend. Wir arbeiten behutsam, wertschätzend und ohne Zwang. Termine werden so gestaltet, dass Ihr Kind Vertrauen aufbauen kann. Bei Bedarf stimmen wir uns mit Kita/Schule, Kinderärzt:innen oder Psychotherapeut:innen ab, um ein gemeinsames Vorgehen zu ermöglichen.
DortMuT ist ein strukturierter Therapieansatz für Kinder mit selektivem Mutismus. Ziel ist es, die Sprechangst in bestimmten Situationen zu reduzieren und kommunikative Sicherheit aufzubauen. Dabei werden Sprechsituationen planvoll vorbereitet, erleichtert und Schritt für Schritt erweitert – immer angepasst an das Tempo Ihres Kindes.
Die Therapie eignet sich besonders für Kinder, die zuhause altersgerecht sprechen, aber in Kita, Schule oder gegenüber bestimmten Personen kaum oder gar nicht sprechen. Häufig sind auch Begleitsymptome wie starke Schüchternheit, Rückzug oder körperliche Anspannung in Sprechsituationen sichtbar.
Selektiver Mutismus bedeutet, dass ein Kind in bestimmten Situationen nicht sprechen kann, obwohl es grundsätzlich sprechen kann – häufig verbunden mit starker Anspannung oder Angst.
Schüchternheit kann dazugehören, selektiver Mutismus ist jedoch mehr: Das Sprechen ist situativ blockiert und nicht einfach durch „Überwinden“ lösbar.
Das ist sehr individuell. Oft zeigen sich zuerst kleine Veränderungen (Blickkontakt, Gesten, leise Stimme) – diese Schritte sind wichtige Erfolge.
Ja, idealerweise. Alltag und Umfeld sind zentral, damit sich neue Sprechsicherheit festigt.
Wenn gewünscht, ja. Ein abgestimmtes Vorgehen im Umfeld unterstützt den Therapieerfolg deutlich.
Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Wir unterstützen Menschen dabei, sich auszudrücken, verstanden zu werden und mit Freude zu kommunizieren – einfühlsam, individuell und mit ganzem Herzen.